Literatur – Ideal u. Gesellschaft

LITERATUR – IDEAL UND GESELLSCHAFT.
Enquete zur Literaturvermittlung in Österreich

 

 

Zehn österreichische Literatureinrichtungen organisieren eine Konferenz unter dem Titel Literatur – Ideal und Gesellschaft. Enquete zur Literaturvermittlung in Österreich. Seit dem 1. Österreichischen Schriftstellerkongress im Jahr 1981 ist dies die erste Tagung in Österreich, die sich um eine umfassende Darstellung der Lage der zeitgenössischen Literatur in den sich ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bemüht.

 

Diese öffentliche Enquete soll die aktuelle Situation der im gesellschaftlich-kulturellen Arbeitsfeld „Literatur" mitwirkenden Protagonistinnen und Protagonisten – Einzelpersonen, Berufsgruppen und Gewerbe – unabhängig von einseitigen Interessensreklamationen erfassen und dabei die Entwicklungen bedenken, die durch ein sich wandelndes Selbstverständnis der produktiven Kräfte der Literatur, durch Änderungen der technisch-medialen Produktionsmittel und Distributionsweisen sowie der öffentlichen nationalen und europäischen Förderungsstrategien in Bewegung gehalten werden.

 

In Vorträgen und Diskussionen beschäftigen sich Literaturvermittlerinnen und –vermittler vor allem aus Österreich, aber auch aus Deutschland und der Schweiz an zwei Tagen u.a. mit Kultur- und Bildungspolitik, mit Medien und Publikum, mit Jugend und Literaturvermittlung. Aktuelle Ergebnisse aus Umfragen werden kritisch hinterfragt und das neue Buch „Zwischen Schreiben und Lesen" (Klever Verlag, Herbst 2016) präsentiert – mit Texten von elf eingeladenen österreichischen Schriftstellerinnen und Schriftstellern: Wolfgang Bleier, Reinhard Kaiser-Mühlecker, Ludwig Laher, Teresa Präauer, Martin Prinz, Gerhard Ruiss, Margit Schreiner, Michael Stavaric, Marlene Streeruwitz, Bernhard Strobel und Erika Wimmer. Zur Podiumsdiskussion am Ende der Enquete wird der neue österreichische Kulturminister Thomas Drozda erwartet. Die Tagung steht allen Interessierten offen, die Teilnahme ist frei.

 

zum Programm der Enquete

Unterstützt von: Literar Mechana und Bundeskanzleramt.

 

Publikation zur Enquete