Out of Sight

OUT OF SIGHT
Eröffnungskonzert des Festival der Jüdischen Kultur 2017
präsentiert von der IKG.KULTUR

 

mit:
Ethel Merhaut (Sopran)
Bela Koreny (Klavier)
Cornelius Obonya (Lesung)

Es gab und es gibt geniale Komponisten und Textdichter. Manche sind überall hörbar, manche unerklärlicherweise nicht. Warum manches in Vergessenheit gerät und manches nicht, ist weder mit wissenschaftlichen noch mit künstlerischen Erkenntnissen zu erklären. Ethel Merhaut und Bela Koreny haben verloren gegangene Schätze ausgegraben und das einfühlsame Programm „Out of Sight“ kreiert.

Wienerlieder wie „Veronika der Lenz ist da“ von Walter Jurmann oder Hermann Leopoldis „In einem kleinen Cafe in Hernals“ erfreuen sich heute noch großer Bekanntheit, jedoch sind andere geniale Werke wie „Wien ist wieder Wien“ von Walter Jurmann oder „Bisserl Liebe, bisserl Wein“ von Egon Neumann schlicht in Vergessenheit geraten. Ebenso waren wunderschöne Tangos des American Yiddish Theater wie „Tif vi di Nakht“ oder „Oygn“ zu ihrer Entstehungszeit ein Riesenerfolg, sind aber mittlerweile aus dem Repertoire der meisten Theater verschwunden. Mit Werken, die ihren Ursprung in Europa und Amerika haben, spannt „Out of Sight“ einen geographischen Bogen, der ein breites Spektrum jüdischer Kulturschaffender unter sich vereint – vom Wienerlied bis zum yiddischen Tango, von Fritz Spielmann bis Abraham Ellstein.

 

Cornelius Obonya unterstreicht mit einer Auswahl an unterhaltsamen und emotionalen Texten die Vielfalt dieser jüdischen Welt.



Foto© Andreas Pessenlehner