Tänzerische Wege

„Mindmapping 1020“: Tänzerische Wege der Erinnerung und der Gegenwart

 

Ein geführter Rundgang über historische und aktuelle Orte darstellender Kunst

Guides: Georg Blaschke (Choreograf), Dr. Brigitte Dalinger (Historikerin)

 

Samstag, 25. Oktober, 16 Uhr

Sonntag, 26. Oktober, 16 Uhr

 

Treffpunkt: Theater Odeon – Haupteingang/Foyer Taborstraße 10

Dauer: ca 2 1/2 Stunden

Begrenzte Teilnehmerzahl/Mitgeher: bitte telefonisch anmelden unter 01/ 216 51 27

 

Anlässlich der Themenstellung des Festivals „Berührungen. Tanz vor 1938 – Tanz von heute“ war unübersehbar, dass das Odeon in einem Bezirk angesiedelt ist, in dem vor 1938 jüdisches Theater und auch Tanz an unterschiedlichen Orten eine besondere Rolle spielten. Außerdem fiel auf, dass drei Studios zeitgenössischer Choreografen in unmittelbarer Nähe des Theaters liegen: Nämlich jene von Manfred Aichinger & Nikolaus Selimov (Company homunculus), Bert Gstettner (Tanz*Hotel) und Philipp Gehmacher.Aus den geografischen, historischen und zeitgenössischen „Markierungen“ erarbeiteten der Choreograf Georg Blaschke, die Historikerin und Spezialistin für Jüdisches Theater, Brigitte Dalinger sowie das Festival-Team ein so genanntes „Mindmapping Projekt 1020: Tänzerische Wege der Erinnerung und der Gegenwart“. Die Mitgeher und Mitgeherinnen werden gemeinsam mit den beiden „Guides“ eine Route wählen, die zu historischen Orten darstellender Kunst, auf jeden Fall aber in die Studios von homunculus, Tanz*Hotel und Philipp Gehmacher führt. Neben sachkundigen Informationen erwartet den MitgeherInnen auch unterschiedlich inszeniertes Geschehen. Die subjektive Verknüpfung der einzelnen Orte mag vielschichtige Assoziationen wecken.