Wiederaufnahme:
9., 10., 13.-16., 27.-31. Dezember 2022
20 Uhr

Dauer: 90 Min

ONLINE TICKETS

1. Kat: (Reihe 1-6) 42€ / 36€ *
2. Kat: (Reihe 7-12) 34€ / 28€ *
Randplätze: (Reihe 1) 34€ / 28€*
Randplätze: (Reihe 2-3) 18€

* SchülerInnen, Studierende, SeniorInnen, Standard-AbonnentInnen, Gruppe ab 8 Personen und Ö1 Club/ Ö1 intro Mitglieder.

 

Reservierung:
Odeon, Tel.: 01 / 216 51 27
Online oder karten@odeon.at

Kartenabholung nach telefonischer Voranmeldung!

Lamento Allegro

Pressestimmen:
„Das zehnköpfige Ensemble gestaltet die Situationen dieser Parabel mit beeindruckender Intensität und technischer Perfektion. Viel Jubel!“
(Kronen Zeitung)

„Ein anspruchsvolles und intelligentes Bildertheater. Tobender Applaus im Odeon.“ (Standard)

„Insgesamt ist mit „Lamento Allegro“ ein verzaubernd dichtes, lebhaftes Tanztheatergemälde mit mitreißender Musik gelungen.“ (Wiener Zeitung)

„Sehr geehrtes Serapions Ensemble, mehr Gegenwart und Zukunft als in allen Theatern zusammen! Grausam, berührend und wunderschön…“ (Aus dem Publikum)

Eine, vom Serapions Ensemble gemeinsam, frei nach einer Idee aus dem alten Ägypten, entwickelte Kreation.

Die Erinnerung an eine Theatergruppe. Was zu sehen ist, ist die Wirklichkeit der Gedanken.
Die Truppe übt und belädt ihren Thespis-Karren, kann ihn aber nicht in Bewegung setzen – Er ist überladen und zu schwer. Es kommen zwei  vorbei, die einen Esel bei sich haben, für das Wenige, das sie transportieren. Die Theatergruppe entwendet ihnen diesen und spannt ihn vor ihren Karren – plötzlich geht die Fahrt ganz leicht.

Die Truppe spielt keine Rollen, sondern Situationen. Die, denen die Last zufällt, spielen
die Klagenden, jene, denen das Kennzeichen der Macht zufällt, spielen Mächtige.
Die Bestohlenen klagen und protestieren, jedoch kunstvoll und in Schönheit. Alle erneuten, wiederholten und poetischen Beschwerden werden mitgeschrieben und bilden letztlich Literatur – einen Tempel aus Mitschriften.

Die Szenen, die sich ergeben, werden zu Tanz und Gesang. Die von der Theatergruppe mitgeführten Dinge werden zu Raum und Malerei. Alles zusammen wird zu einem großen Ganzen, zu einer Vorstellung, zu einer Schöpfung in freier Entwicklung und ohne Auftrag, streng geordnet. Ein Spiel ist ein Spiel.

 

Inszenierung und Spielleitung: Max Kaufmann, Mario Mattiazzo
Anregung: Erwin Piplits

Serapions Ensemble: Elvis Alieva, Julio Cesar Manfugás Foster, José Antonio Rey Garcia, Ana Grigalashvili, Mercedes Miriam Vargas Iribar, Miriam Mercedes Vargas Iribar, Zsuzsanna Enikö Iszlay, Mario Mattiazzo, Erwin Piplits, Gerwich Rozmyslowski, Sandra Rato da Trindade

Bühne: Max Kaufmann
Malerei und Objekte: Eva Grün, Mirjam Salzer, Max Kaufmann
unter Mitarbeit von Isa Pröll, gratis g. strumpf, Tonio Nodari
Filmanimation: Mirjam Salzer, Eva Grün
Videoschnitt: gratis g. strumpf
Bühnenbau: Hamid Ahmadi, Michael Illich, Radivoje Ostojic
Bühnentechnik: Hamid Ahmadi, Vedran Mandic, Radivoje Ostojic
mit Unterstützung von Dani Kasser, Alda Schein, Andi Demmelbauer
Tonmontagen: Urdyl Bauer, Max Kaufmann, Flo Panhölzl unter Verwendung von Musik von
Goran Bregovic, Philipp Glass, Julio Cesar Manfugás Foster, Meredith Monk, Mohammad Mortazavi, Richard Wagner u. a.
Tanzgestaltung: José Antonio Rey Garcia, Julio Cesar Manfugás Foster und Ensemble
Gesang: Julio Cesar Manfugás Foster, Ana Grigalashvili und Ensemble
Lichtgestaltung und Lichttechnik: Michael Illich
Ton und Mastering: Urdyl Bauer
Kostüme: aus den Beständen von Ulrike Kaufmann und aus den Werkstätten des Odeons
Gewandmeisterin: Kaja Leierer
Schneiderei: Bettina Hornung, Michaela Janker, Heike Kovacs, Marion Wiesenbauer
Plakatmotiv: Brad Holland
Grafik: Flo Panhölzl und Eva Grün
Eintrittskarten: Flo Panhölzl und Eva Grün
Publikumsdienst: Benjamin Agostini, Orkan Illich
Hausbetreuung: Sladjana Dragomirovic
Organisation: Pamela Abdalla, Martina Stapf
Lamento Allegro – Trailer: Rudolf Gottsberger