Magical | J’aime | Komposition
Anne Juren
Performance, zeitgenössischer Tanz

21. – 24. März 2024
20 Uhr

Vollpreis: 28€
(freie Sitzplatzwahl)
Ermäßigungen: 20€
(Standard Abonnent*innen, Club Ö1 / Ö1 Intro, Senior*innen, U27, Gruppen ab 8 Personen)

Living Positions – Performing Arts Repertoire

 

Living Positions bringt eine Auswahl an herausragenden zeitgenössischen Produktionen aus dem Repertoire von Companies aus den Bereichen Tanz, Performance, Theater und Musiktheater zurück auf die Bühne. Diese international erfolgreichen Produktionen waren bisher in Wien oft nur an wenigen Tagen zu sehen. Living Positions lädt dazu ein, besondere, experimentelle, genreübergreifende und provokante Stücke im Odeon Theater neu zu entdecken. www.livingpositions.at

Magical

Die Choreografin Anne Juren und die Regisseurin Annie Dorsen arbeiten gemeinsam an Magical, einem Solotanzstück von Juren, das den Kanon der feministischen Performancekunst und die Rituale einer Zaubershow nutzt, um mit Illusion, Trick und Verwandlung zu spielen. Die Gleichzeitigkeit von Magie, Choreografie und Performance führt zu überraschenden Wendungen: Alle setzen die Kraft der Metamorphose ein, des Körpers, des magischen Objekts, der Vision des Publikums. Diese Verwandlungen berühren die Zuschauer und wecken in ihnen den Wunsch, das Geschehen auf der Bühne zu durchschauen. Dabei werden sie selbst zum Objekt einer Manipulation. Juren widmet sich auf bezaubernd spektakuläre Weise der Wirksamkeit und den Geheimnissen des weiblichen Körpers.

Choreographie, Performance und Zauberei: Anne Juren
Realisation: Annie Dorsen & Anne Juren
Zauberlehrer: Steve Cuiffo
Musikkonzept: Christophe Demarthe
Setdesign, Magic Aid: Roland Rauschmeier
Setassistent: Sebastian Bauer
Licht: Pocheron mit Ruth Waldeyer
Kostüm: Miriam Draxl
Kostümassistent: Ruth Ranacher
Produktion: WTKB
Co-Produktion: ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival
Supports by: Kulturabteilung der Stadt Wien, bmukk

J’aime

J’aime erforscht die Freude am Tanzen, am Beobachten beim Tanzen beobachtet zu werden, und den Tanz zu beobachten. Diese hochenergetische Tanzperformance zu Techno-Musik von DJ Assault aus Detroit, schafft eine Erfahrung gemeinsamer Sinnlichkeit. Juren und Chauchat bewegen sich leicht und präzise und verwandeln Tanz in eine Choreographie, die von leidenschaftlicher Disziplin bestimmt wird. Ihre Performance ergibt nicht nur eine live auf der Bühne kreierte Musterdiskothek, sondern komponiert auch eine sauber strukturierte Geschichte von und über Bewegung, Musik und das starke weibliche Element darin.

Konzept, Choreographie & Tanz: Anne Juren und Alice Chauchat
Kostüme: Alexander Wolff
Licht: Bruno Pocheron
Musik: DJ Assault
Bühnenbild: Roland Rauschmeier
Produktion: WTKB

Koproduktion: Tanzquartier Wien; Co-Realisierung: Tanzfabrik Berlin; Mit Unterstützung der regionalen Kulturdirektion der Île-de-France – Französisches Ministerium für Kultur und Kommunikation, Centre National de la Danse (Paris), Maison du Théâtre et de la Danse (Épinay-sur-Seine), ImPulsTanz (Wien), Choreographische Plattform Österreich (Salzburg), TanzWerkstatt Berlin
Unterstützt von: Kulturabteilung der Stadt Wien

Komposition

Komposition ist eine choreografische Arbeit, die subtile Einblicke in die Zusammenarbeit der Tänzerinnen Marianne Baillot, Alix Eynaudi, Anne Juren und Agata Maszkiewicz gewährt. Dem Titel entsprechend handelt es sich bei diesem Stück um ein Zusammenfügen – genauer gesagt um ein „Mittanzen“ – von vier Frauen. Es bietet eine unabhängige Perspektive darauf, wie eine Gruppe von Tänzern auf der Bühne agieren kann indem es die Eigenschaften und Erfahrungen jedes Einzelnen als primäres Instrument der choreografischen Performance und Rezeption nutzt. Ständig auf der Bühne präsent, unterstreichen sie ihre Unterschiede, ohne einen Vergleich anzustellen. Sie begegnen und berühren sich, tanzen zusammen, verdichten Gesten, bis sie von ihrer eigenen Aktivität überrascht werden.

Projekt initiiert von: Anne Juren
DarstellerInnen: Marianne Baillot, Alix Eynaudi, Anne Juren, Agata Maszkiewicz
Lichtdesign: Bruno Pocheron
Musik: Helikopter-Streichquartett, Karlheinz Stockhausen
Bühnenbild: Roland Rauschmeier
Produktion: AIRE/Pauline Roussille & WTKB
Koproduktion: Choreographisches Zentrum Linz, Szene Salzburg
Unterstützt von: Kulturabteilung der Stadt Wien