Premiere: 7. Mai 2011

Beginn: 20 Uhr

Karten:
1. Kat (1.-6. R.): 24€ / ermäßigt* 19€
2. Kat (7.-12. R.): 19€ / ermäßigt* 14€

* SchülerInnen, Präsenz-/Zivildiener,
Studierende (bis 27 Jahre), Lehrlinge, SeniorInnen, ImPulsTanz-Mitglieder,
IGFT-Mitglieder, Gruppen ab 8 Personen

Ö1-Clubmitglieder erhalten 10% Ermäßigung
auf den Normalpreis

Reservierung:
Odeon, Tel.: 01 / 216 51 27
karten@odeon.at

Voilà

 Eine Inszenierung des Serapions Ensembles unter der Leitung von Ulrike Kaufmann
und Erwin Piplits

„Voilà“ ist von einer persischen Erzählung über die Suche nach dem sagenumwobenen Vogelkönig Simurg angeregt:

Der Vogelkönig Simurgist des Nachts glänzend über das Odeon geflogen und hat dabei eine Feder verloren. Niemand hat diese Feder gesehen, niemand hat ein Bild davon.
Das Ensemble fühlt sich, zuerst nur zögernd, aufgefordert, diese Feder zu suchen. Noch ist jeder Einzelne ungeübt, dennoch macht man sich auf. Der Weg ist unbestimmt und ent-steht erst im Gehen: „Am Anfang ist das Alsowichtiger als das Warum“, sagt eine alte afrikanische Weisheit. „Wenn man dem Alsotreu bleibt, dann bekommt man irgendwann eine Ahnung vom Warum“. Verschiedene Stadien der Entwicklung werden durchschritten –unter ihnen der Traum. „Es gibt einen Traum, der uns alle träumt“, so eine andere afrikanische Weisheit.

Unsere ängstliche, kollektivistische Zeit möchte das Individuelle aus dem Gleichnis des Lebens eliminieren. Für eine lebenswerte Gesellschaft sind jedoch freie, selbstverant-wortliche Menschen notwendig. Das Ensemble geht einen Weg durch sieben szenische Passagen, die eine unbestimmte Suche vermitteln.Am Ende des Weges steht der Anfang für das Individuum als Gemeinschaftswesen. Die Erde hat sie wieder. „In der Erkenntnis, nicht allein zu sein, liegt das Geheimnis der gesellschaftlichen Tugend“, sagt RenéGuénon. „Jeder ein Gott, in freiem Bunde zusammen“, so Hölderlin. Das ist eine kühne Formel republikanischen Denkens, findet Peter von Matt. In kommender Zeit soll jeder ein „König“ sein und gelassen neben den anderen stehen.

Lebendige Poesie ist wie ein nicht gefangener Vogel. Frei!

Serapions Ensemble: Lina Maria Venegas Baracaldo, Carlos Delgado Betancourt, In Choi, Julio Cesar Manfugas Foster, José Antonio Rey Garcia, Mercedes Miriam Vargas Iribar, Miriam Mercedes Vargas Iribar, Ulrike Kaufmann, Mario Mattiazzo, Sandra Rato da Trindade, Ariel Uziga

Einstudierung fernöstlicher Techniken: José Antonio Rey Garcia
Musikmontage: Erwin Piplits
Raumgestaltung: Erwin Piplits und Ulrike Kaufmann
Kostüme: Ulrike Kaufmann
Malerei: Max Kaufmann, unter Mitarbeit von Eva Grün
Licht: Michael Illich
Ton und Mastering: Urdyl Bauer
Bühnentechnik: Hamid Ahmadi, Michael Illich, Radivoje Ostojic, Gerwich Rozmyslowski
Gewandmeisterin: Kaja Leierer
Die Kostüme wurden unter Mitarbeit von Hamid Ahmadi, Luzia Bozkurt und Bettina Hornung hergestellt.
Organisation: Teresa Haider, Ingrid Meßner, Erwin Piplits, Christa Tauss