Das Odeon

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Das Odeon

 

Der große Saal der Wiener Getreidebörse, im klassizistischen Stil der italienischen Renaissance in den 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts erbaut, wurde in den letzten Kriegstagen 1945 durch einen Brand zerstört, verlor dabei aber nicht seine Bausubstanz. In diesem Zustand war er 42 Jahre hindurch nicht benutzbar.

Das Serapions Ensemble adaptierte den Saal unter Wahrung des denkmalgeschützten Bestands bis Juni 1988 mit eigenen Mitteln als Veranstaltungsstätte und gab ihm den Namen „Odeon“. – In der Antike bezeichnete man mit „Odeon“ einen meist quadratischen und überdachten Platz für Musik- und Tanzveranstaltungen.

Das trifft sowohl auf die Gestalt des Saales zu als auch auf die beabsichtigten Produktionen ebenda. Nach und nach wurden auch Betriebs- und Foyerräume zugemietet. Es dauerte acht Jahre, bis die Adaption des Odeon ausfinanziert war. Die öffentliche Hand war dabei nur zu 16 % beteiligt.

 

Seit seiner Einrichtung im Jahre 1988 ist das Odeon ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens in Wien, begehrte Spielstätte für zahlreiche Gastspiele und ein würdiger Rahmen für die besonderen Arbeiten des Serapions Ensembles.

Fotos

Bühnenbereich
Bühnenbereich
Sitzplätze
Foyer
Foyer
Saalplan